Dr. med. vet. Sandra Boutellier

Müslen 13

5406 Rütihof AG

Schweiz

Tel: 056/493 63 02

Mobil: 079/ 623 84 68

 

 

Auf den American Staffordshire Terrier gekommen!

Aufgewachsen in ländlicher Umgebung gehörten Tiere schon immer zur Familie. Ausser Kaninchen, Meerschweinchen, Zwerghühner, Enten, Gänsen, Nymphensittichen und einer Katze tummelten sich auch immer 1-3 Hunde auf unserem Grundstück. Ein Leben ohne Hunde hätte ich mir schon als Kind nicht vorstellen können.

Im  zarten Alter von 8 Jahren beschloss ich Tiermedizin zu studieren und liess mich nicht mehr davon abbringen. Kurz vor der Matur kam ich endlich zu meinem ersten "eigenen" Hund, einem 2-jährigen Zwergpudel namens Wuffi, der sonst eingeschläfert worden wäre. Wuffi begleitete mich treu durchs Studium, fuhr an meiner ersten Arbeitsstelle im Luzerner Hinterland täglich als Rally-Beifahrer mit zu den Grosstieren auf den Bauernhöfen und lag, während ich meine Doktorarbeit am Institut für Physiologie, Tierspital Zürich, schrieb, 2.5 Jahre lang unauffällig auf seiner Decke unter meinem Schreibtisch.

In dieser Zeit traf ich zum ersten Mal auf einem Spaziergang mit Wuffi auf einen Amstaff und einen Staff Bull, "Snaky" und "Mäusi" von Coni Bergundthal, und war sofort von diesen beiden Kraftpaketen fasziniert.

Mein nächster Hund war dann allerdings keinVertreter dieser Rassen, sondern rein zufällig ein Boxer, "Astor". Mit "Astor", dem Hund meines Vaters, entdeckte ich den Hundesport und mein Herz für Boxer. Mit diesem Virus infizierte ich die ganze Familie, so dass heute gleich mehrere Boxer in unserer Familie leben.

Nach Wuffis Tod im September 1998 kam im Frühling 1999 die 8 Monate alte "Cheyenne vom Keltenwall", eine dunkelgestromte Boxerhündin zu uns.  Mit dieser sehr führigen und triebstarken Hündin besuchte ich den Erziehungskurs der OG Aargau des SBC. Bald stellte sich aber heraus, dass "Cheyenne" ihr Herz an meinen Papi verloren hatte, sodass er mit ihr weiterarbeitete. Von "Cheyenne`s " Supercharakter überzeugt, wollte ich unbedingt einen Welpen von derselben Mutter haben. So kam dann im Januar 2000 "Everett vom Keltenwall", ein dunkelgestromter Welpe zu uns.

Gleichzeitig beschlossen meine Eltern, der kalten Schweiz den Rücken zu zuwenden und für immer ins sonnige Spanien auszuwandern. Da ich noch bei meinen Eltern im Haus in einem separaten Studio gewohnt hatte, begann nun für Everett und mich die Suche nach einem neuen Zuhause.

Ich verliebte mich sofort in ein kleines, älteres Häuschen mit viel Umschwung in Müslen, einem kleinen Weiler zwischen Mellingen und Birmenstorf gelegen. Ich hatte Glück, und konnte ein halbes Jahr später mit Everett in mein Traumhäuschen einziehen. Bei meiner Arbeit in verschiedenen Kleintierpraxen lernte ich immer wieder Amstaffs oder Staff Bulls kennen, deren ruhiger, gelassener  Charakter mich absolut begeisterte. So spielte ich öfter mit dem Gedanken, Everett (und mir natürlich) eine hübsche Amstaffdame zu schenken.

Anfang Mai 2001 wurde mir die Entscheidung abgenommen. Coni kam in die Praxis, an der Leine ein roter Winzling, der frech in die Welt kuckte und sofort die Dose mit den Hundeguetzli in Beschlag nahm. Da wusste ich: "Die" muss es sein! 2 Tage später war es so weit: Hocherhobenen Hauptes trappelte "Nevsky Perspective Spellbound", genannt "Cara", auf ihren kurzen Beinchen über unsere Schwelle.

                                              

Am 10.06.2003 wurde Telandra`s erster Wurf American Staffordshire Terrier geboren. "Cara" wurde stolze Mama von 7 Rüden und 1 Hündin.

Telandra`s A- Wurf 4 Stunden alt.

 

 
 

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